Annika Horbach in Höchstform

Badminton Mixed Andi Heinz und Ludmila Feith

Die 1. Mannschaft von Rot-Weiß Walldorf empfing mit dem TV Wehen den äußerst stark eingeschätzten Mitfavoriten für einen der vorderen Plätze in der Hessenliga. Gespannt waren alle auf das Dameneinzel, denn für den TV Wehen war ebenfalls eine Ex-Bundesligistin am Start.

Doch zuerst begann das Damendoppel, für Annika Horbach und Luidmila Feith mit 21:7/21:9 eine bessere Aufwärmübung, denn die Gegner hatten kein sehr starkes Damendoppel aufgestellt, um ihre extrem starke Spielerin regelgerecht im Einzel und im Mixed einsetzen zu dürfen.  

Gleichzeitig brillierten Andreas Heinz und Antonio Morsi im 1. Herrendoppel (HD) mit 21:14 und 21:19.

Anschließend zeigten Julian Hofmann und Qamar Khan im 2. HD ebenfalls äußerst anspruchsvolles Badminton und bescherten mit knappen 21:19 und 21:19 den Walldorfern nach den Doppeln bereits eine beruhigende 3:0 Führung.

Dann begann das spannend erwartete Dameneinzel von Annika Horbach gegen die ehemalige deutsche Spitzenspielerin aus Wehen. Im 1. Satz konnte die Walldorferin mit ihren angetäuschten Schlägen überraschen und siegte noch deutlich 21:14. Nach dem Seitenwechsel änderte die Spielerin aus Wehen ihre Taktik und es entwickelten sich Spielzüge auf beiden Seiten, womit auch die Damen der deutschen Spitze unter Druck geraten wären. Beim Stand von 20:20 wurde die Verlängerung nötig, diesen Satz sollte gewinnen, wer zuerst 2 Punkte Vorsprung erreicht. Dies gelang der Spielerin aus Wehen mit 22:24 Punkten. Im nun alles entscheidenden 3. Satz wurde bis zum Umfallen gekämpft, der jungen Walldorferin gelang der Siegpunkt knapp aber verdient mit 21:19.

Als Nummer 1 im Einzel etabliert sich Julian Hofmann in der Hessenliga, unerwartet deutlich mit 21:8 und 21:14 zeigte er seinem Gegner die Grenzen auf.

Ebenfalls eine wahre Freude war es, dem ehemaligen Weltklassespieler Andreas Heinz mit Luidmila Feith im Mixed zuzuschauen. Wenn der Walldorfer hochspringt und gut einen Meter über dem Boden ausholt und mit dem Schläger den Smash über das Netz schlägt, kann sich auch ein Laie vorstellen, dass der Federball eine Geschwindigkeit von über 400 km/h entwickelt. Mit sichtlichem Spaß sicherten sie mit 21:14 und 21:15 der Mannschaft den sechsten Sieg.

Qamar Kahn überzeugte im 3. HE absolut überlegen mit 21:11 und 21:12, lediglich Antonio Morsi ließ die Gegner nicht mit der Höchststrafe nach Hause fahren, das 2. HE verlor er knapp in der Verlängerung 21:23 und im zweiten Satz mit 17:21, wonach der zweite 7:1 Sieg für die Rot-Weißen eingefahren war.

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